Die Küche

Bei Kampa kann man, wenn man das wünscht, die Küche mit dem Haus dazu kaufen. Wir haben uns dafür entschieden, weil es für uns bequemer war. Kurz vor der Bemusterung wurden wir angerufen und es wurden im Vorfeld unsere Wünsche und Anforderungen an die Küche erfragt. Uns war besonders wichtig, dass es eine Kochinsel geben wird und einen großen Kühlschrank. Die Einteilung, die uns dann von der Kampa Küchenplanerin geschickt wurde, hat uns direkt gefallen: Die linke Seite mit Waschbecken, Spülmaschine, zwei Schrankteilen und neben dem Fenster je einen Hochschrank mit Glaseinsatz. Auf der rechten Seite ein großer Side-by-Side Kühlschrank und je ein Apotheker rechts und links davon. Ganz links auf der rechten Seite der Backofen und darüber und darunter Stauraum. Über dem Kühlschrank und rechts vom rechten Apotheker auch nochmal Stauraum. Unser Liebling die Kochinsel natürlich in der Mitte mit Schubladen unter dem Kochfeld und links und rechts zwei kleine Apotheker für Gewürze und Öl.

Als Dunstabzugshaube haben wir eine gewählt, die direkt oben an der Decke ist und nicht nach unten in den Raum reinhängt, sonst würde der Raum noch kleiner wirken. Das Licht der Dunstabzugshaube soll über den Lichtschalter zu betätigen sein. Außerdem sollen die zwei Hängeschränke, die links und rechts vom Fenster sind eine Beleuchtung an der Unterseite bekommen, so dass genügend Licht bei den Vorbereitungen zum Kochen vorhanden ist.

Soviel zur Theorie, nun zur Praxis. Den Stelltermin für die Küche hatten wir einen Monat vorher von unserem Bauleiter gesagt bekommen. Wichtig für diesen Termin ist, dass es in der Küche keine offenen Arbeiten mehr gibt. Das heißt Boden und Wände müssen fertig sein. Leider war der Malertrupp bei uns sehr langsam. Andauernd waren sie mehrere Tage überhaupt nicht bei uns und dann nur für einen Tag oder zwei. Es gab Diverses zum Nachbessern. Daher musste die Küche um eine Woche verschoben werden. Der Boden war bis zu diesem Termin auch fertig aber die Malerarbeiten immer noch nicht abgeschlossen. Das heißt unsere Elektrogeräte wurden an Steckdosen ohne Verkleidung angeschlossen und an einige unsaubere Stellen, die nachgebessert werden sollten, sind jetzt nicht mehr erreichbar.

Die Küchenmonteure haben das Licht nicht an den Schalter angeschlossen. Wir können das Licht zwar über eine Fernbedienung einschalten aber wir wollten den Schalter, weil wir nicht immer erst in die Küche laufen wollen, um die Fernbedienung zu holen. Die Küchenleute haben gesagt sie seien keine Elektriker und hätten nur eine Sondergenehmigung für Küchengeräte, daher dürfen sie alles andere anschließen, aber nicht das Licht.

Das Wasser und die Spülmaschine haben sie auch nicht angeschlossen, weil der Installateur, der die Inbetriebnahme der Wassergeschichte machen wollte, uns erst von Montag auf Donnerstag verschoben hatte (am Donnerstag wurde die Küche aufgebaut, dann hätte das also auch gepasst) und am Donnerstag dann nicht erschienen ist, sondern am Freitag. Ohne dass die Monteure prüfen können ob die Leitungen dicht sind, schließen sie gar nichts an. Der Installateur am Freitag hat sich dann auch geweigert.

Mängel an der Küche gab es im Großen und Ganzen keine. Zwei Fächer vom Kühlschrank und eine Rückwand waren beschädigt und zwei Kappen an der Kochinsel haben gefehlt. Wird alles nachgeliefert.

Kein Raum ist aktuell wirklich fertig.

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8 Kommentare zu „Die Küche

  1. Sehr informativer blog. Wir sind zurzeit auch am vergleichen der Anbieter. Letzte Woche hatten wir u.A unseren Termin mit Kampa.

    Sind nun gespannt auf die ersten Angebote.

    Wie weit ist euer Haus nun mittlerweile? Gab es größere Probleme?

    Welche Anbieter waren bei euch noch in der engeren Auswahl?

    Andre

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    1. Hallo Andre, für uns war nach den ersten recherchen recht schnell klar, dass es Kampa werden soll. Für uns ist insbesondere das Energiekonzept ausschlaggebend gewesen. Unser Haus ist inzwischen bis auf Kleinigkeiten und fertig. Größere Probleme in dem Sinn gab es nicht, aber es gab eine Zeit in der so viele Kleinigkeiten schiefgelaufen sind (das war jetzt kurz vor Einzug beim Ende des Innenausbaus), dass jede zusätzliche Kleinigkeit tierisch aufgeregt hat. Es wird von mir, sobald ich Zeit habe, auch noch einen Blog Beitrag über alles was schiefgelaufen ist (egal wessen schuld es war) und einen über die unvorhergesehenen Kosten geben. Liebe Grüße Sabrina

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      1. Hallo, ich verfolge schon eine ganze Weile den Blog. Wir bauen selber demnächst ein kampahaus daher ist es für uns sehr informativ. Die Bemusterung mit vielen Gelegenheiten um sich zu Ärgern haben wir schon hinter uns, nun hackt alles weil wir keine Angebote von einem Tiefbauunternehmen für der Erdarbeiten, Bodenplatte usw finden. Was mich interessieren würde. Was sagt kampa zu den teilweise unzuverlässigen Handwerkern, Verspätungen und unsauberes oder fehlerhaftes Arbeiten? Ich habe gehofft das uns das durch den Bau eines Fertighauses erspart bleibt und wir quasi nicht ständig neben dran stehen müssen um alles zu überwachen. Ich bin schon sehr auf den kommenden Blog gespannt…. . Leider hat sich die doch anfangs bestehende Euphorie gegenüber den Hausbau sehr schnell gelegt und ich sehe der Zukunft etwas skeptischer entgegen…
        Lg Viktoria

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      2. Hallo Viktoria, unser Bauleiter hat von sich aus alles bei den Handwerkern reklamiert, das nicht ordentlich gearbeitet war und das wurde auch immer direkt ausgebessert. Bis auf den Malertrupp gab es aber auch keine größeren Probleme. Er hat denen auch Dampf gemacht, aber war teilweise auch machtlos. Der Trupp musste geschätzte 10 Mal bei uns antanzen bis alles (bzw. bis wir gesagt haben ist ok) fertig war. Die Euphorie war bei mir auch stellenweise weg. Wir hatten auch große Probleme mit dem Finden eines Erdbauern. Aber jetzt sind wir im Haus und freuen uns. Ich wünsche euch starke nerven und hoffentlich wenig Probleme. Liebe Grüße

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  2. Hallo ihr Nestbauer,
    sehr interessant – teilweise auch beängstigend – eure Erfahrungen zu lesen.
    Wir planen derzeit auch u.A. mit Kampa. Ausschlaggebend ist für uns auch weitgehend das Konzept, wie mit Energie umgegangen wird.
    Ist die Rechnung bei euch aufgegangen? Würdet Ihr eure individuellen Zahlen teilen?
    Danke und schöne Grüße!

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      1. Oh sorry, dieses kleine Detail habe ich ganz übersehen 🙂

        Seid ihr mit den Schallschutzeigenschaften eures Hauses zufrieden? Also sowohl von außen nach innen, als auch von Raum zu Raum?
        Empfindet ihr die erste Geschossdecke als ausreichend (Tritt-) Schalldämmend?

        Vielen Dank und schöne Grüße
        Sebastian

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      2. Wir sind mit den Schallschutzeigenschaften sehr zufrieden, allerdings haben wir keine Kinder und wohnen in einer Sackgasse. Das heißt wie es in einem stark befahreren Gebiet aussehen würde, oder wenn krachmacher mit im Haus leben, kann ich nicht sagen. Aber wenn einer von uns zum Beispiel früher aufsteht und duscht und frühstückmacht hört man nichts im Schlafzimmer und kann schön ausschlafen (eventuell liegt das aber auch am jeweiligen Grundriss). Allerdings zur Geschossdecke kann ich leider nichts sagen, da wir einen Bungalow gebaut haben 😉

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